Michael N.W. Hentschel
Professioneller Fotograf aus Leidenschaft

 

 

Michael N.W. Hentschel wurde 1960 im kath. Paderborn geboren.

Ausbildung an einem ortsansässigen humanistisch- altsprachlichem Gymnasium – Abi über den zweiten Bildungsweg – dann Studium zum dipl. Sozialpädagogen –  28  Jahre in der offenen Altenhilfe tätig.

Darauf Aufbau eines zweiten richtigen Lebens als Fotokünstler mit eigenem Studio und Galerie in der Tjücher Mühle.

 

So hat er sich  aus der täglichen Arbeit in der Sozialstation verabschiedet und als Fotokünstler selbstständig gemacht. Nachdem der ambulante Pflegedienst in einen Neubau umgezogen ist, richtete er sich im ersten Stock der freigewordenen Tjücher Windmühle ein Fotostudio/Künstleratelier ein.  Im Juli 2008 folgt die Ergänzung durch die Bildergalerie im Erdgeschoß. Die Eröffnung seiner neuen beruflichen Wirkungsstätte wird begleitet durch seine erste Ausstellung „Resümee“, ein Fotoprojekt, das er seit langer Zeit vorbereitete und durchgeführt  hatte. An anderen Orten wird die Ausstellung noch mehrmals gezeigt.

Im Jahre 2009 stellt er am selben Ort mit zwei Kollegen  unter dem Arbeitstitel “ professionelle Fotografie” aus.

2011 entsteht eine dokumentarische Schau der „Störtebeker Festspiele“ in seinem Heimatdorf Marienhafe.

2012-13 während seiner Ausbildung zum Foto- und Grafikdesigner entwickelt Hentschel die Technik der „aleatorischen Fotografie“ in der sich Ebenen übereinander legen und somit zu einer komplexeren Bildaussage verbinden.

Die erste große Ausstellung mit 56 Arbeiten, weitgehend mit der neuen Technik, präsentiert der Künstler 2013 in der Ubbo Emmius Klinik, Aurich zum Thema „Rauschhafte Vergemeinschaftung“, basierend auf dem gleichnamigen Buch der Rostocker Soziologin Yvonne Niekrenz.  Unter anderem wird das Konzept auch beim BBK in Leer ausgestellt.

Unter Verwendung der Technik der „aleatorischen Fotografie“ beschäftigt sich Hentschel 2014 –2015 mit dem Kontext „Heimat“.  Aus der Zusammenarbeit mit einem landwirtschaftlichen Betrieb entsteht das Projekt „Tagwerk – Jahrwerk – Lebenswerk“ , eine 16 monatige Langzeitbeobachtung  auf einem ostfriesischen Bauernhof.

 

Menschen im Studio, Menschen in sozialen Zusammenhängen, Landschaften und Natur, sowie die Verwertung dieser Bildthemen in der fotografischen digitalen Kunst hat Hentschel in seinen ersten Arbeiten berücksichtigt. Er hat diese Herausforderungen genutzt, Handwerk, Technik und künstlerische Intention auf seine Person, an seiner persönlichen Geschichte auszurichten.

Es ist auch der Weg vom Interakteur, vom Helfer und Macher hin zum Beobachter und Wertschätzer.

                Aus dem Projekt „Resümee“